Doom 3
Doom 3
Verfasser: Freddy Krueger

Entwickler: id Software
Erscheinung: 3. August 2004
Plattformen: PC, XBOX
Größe: 8,2 GB
Preis: 10,00 € (Software Pyramide)
Genre: Shooter
     

Inhalt:
Doom 3 spielt im Jahre 2145 auf dem Mars. Hier hat die Union Aerospace Corporation (UAC) Forschungslabore eingerichtet und arbeitet an verschiedenen Projekten, unter anderem an der Entwicklung einer Teleportations-Technologie. Hierbei wurde eine andere Dimension entdeckt, die von den Wissenschaftlern bald nur noch als Hölle bezeichnet wird. Die Mars-Basis gerät in einen Ausnahmezustand, als Dämonen die Anlagen infiltrieren und Menschen töten oder in Zombies und groteske dämonische Kreaturen verwandeln.

Grafik:
Die Doom-3-Engine (id Tech 4) sorgt für schöne Licht- und Schatteneffekte. Die Gegner und die Spielfigur sind für damalige Verhältnisse sehr gut aufgelöst (bis zu 1 Millionen Polygone). Man konnte bei der eigenen Spielfigur sogar die Haare (nein, nicht diese Haare) an den Armen erkennen. Die Umgebung ist auch sehr schön gestaltet. Die Bluteffekte an den Wänden und am Boden sehen heute auch noch gut aus.

Gameplay:
Gute Nachrichten: Das Game ist Ungeschnitten erschienen in der englischen Origonalversion mit deutschem Handbuch erschienen. Auch, wenn die Grafik und das Gameplay erheblich verändert worden ist, bietet es geile Action und einige Schockmomente. Kommen wir aber erstmal zur Gewaltdarstellung. Diese ist nicht so brutal wie ich sie mir zuerst vorgestellt habe. Neben den Dekoleichen, die man such zerballern kann ist der Todesablauf fast immer gleich. Die Gegner explodieren blutig in einer Skelett-Gehirn-Innereien-Masse und diese löst sich auch schon innerhalb von einer Sekunde auf. Jediglich das Blut bleibt an der Wand bzw. am Boden kleben. Noch was zu den Dekoleichen: Diese sind recht, was auch sonst, brutal gestaltet. Zum Beispiel baumelt ein Erhängter in einem Level direkt vor unserer Nase oder ein Basenmitglied wird von einem Monster einen Schacht hochgezogen und zerlegt. Die ganzen Einzelteile fallen dann durch den Schacht und fallen vor uns auf den Boden, bzw. auf uns wenn wir uns unter den Schacht stellen. Mit diesen "Dekoleichenteilen" kann man dann Fußball spielen, indem man dagegen haut, man kann sie aber nicht zerstören. Die Schadenstexturen: Diese sind in Form von Blut auf den Körpern der Gegner vorhanden. Nun mal was zu den Schockeffekten. Diese tauchen in unregelmäßigen Abschnitten auf. Meistens werden diese aber durch Trigger hervorgerufen, d.h. das die Monster oder Zombies auf einen zustürmen oder erst durch Portale kommen. Manchmal hat man auch die Möglichkeit, die Gegner aus Entfernung zu erledigen, ohne das man entdekct worden ist, z.B. wenn in einer dunklen Ecke ein Zombie steht und wir spähen vorsichtig um die Ecke und knallen ihn dann ab oder wir werfen einfach eine Granate in einen Raum und warten ab was passiert. Kommen wir nun zu einem lustigen "Feature" im Game. An bestimmten stellen wird der Spieler in einen Trance-Artigen zustand versetzt. Man hat dann keine Waffen mehr außer den Fäusten. Im ersten Moment denkt man, man ist jetzt am Arsch, doch wir bemerken, das wir die Gegner mit einem Schlag umhauen können. Und das ist auch nötig, da in diesem Zustand Unmengen an Gegnern auf einen zukommen. Dieser Zustand hat einen großen Fun-Faktor, es erinnert dann etwas an Serious Sam. 

Sound:
Der Waffen-Sound klingt nach Standard. Musik ist im Hauptmenü, sowie im Spiel vorhanden. Hauptsächlich ist es Metal und Hardcore, aber in den Gefahrensituationen sind es eben bedrohliche Klänge.

Waffen:
Das Waffenarsenal umfasst 11 Waffen, inklusive Taschenlampe. Desweiteren gibt es zum Anfang erstmal die Standardwaffen Pistole und die Shotgun. Später findet man dann noch eine SMG über Granaten bis hin zur Kettensäge. Natürlich gibt es auch futuristische Waffen wie die Plasma-Gun oder der Soulcube. Dies ist eine lustige Erfindung, die die Seelen der Gegner einfängt. Zusätzlich bekommt man deren Leben zu unserem eigenen addiert. Die Gegner könnte man als wandelnde Blustspender bezeichnen. Rotes Kreuz ade. 

Kritik:
4Players.de schreibt:
Höllisch düsterer Ego-Ehooter mit beeindruckender Grafik, aber langweiligem Spielprinzip.

Netzwelt.de schreibt:
"Doom 3" steht für schlichte, aber wirkungsvolle Action. In seiner Machart fast schon unterkühlt routiniert, gleicht das Spiel einer Geisterbahnfahrt mit hohem Blut- und Bleigehalt.

Fazit:
Ich habe das Game erst seit ein paar Tagen und kann einfach nicht mehr aufhören. Das Game macht einfach süchtig. Anfänger sollten aber lieber den einfachsten Schwierigkeitsgrad nehmen, das Spiel eher für Fortgeschrittene geeignet ist. Info nebenbei: Das ist das erste Spiel von id Software, das nicht indiziert/beschlagnahmt worden ist. Das Spiel ist aber eher mit Serious Sam, bzw. HL2 zu vergleichen, da es manchmal einfach nur in Dauer-Geballer ausartet. Ich kann das Spiel allen Shooterfans ans Herz legen. Zockt es, ihr werdet es nicht bereuen.

Hier der Trailer:


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