Overlord
Overlord

Entwickler:Triumph Studios
Erscheinung: 29. Juni 2009
Plattformen: PC, XBOX 360
Preis: 9,99 € (Hammer-Preis)
Größe: 3,15 GB

Inhalt:
In der Figur des Spielercharakters wird ein neuer Overlord geboren, der fortan bemüht ist, seinen Turm wiederaufzubauen, die sieben Helden ihrer gerechten Strafe zuzuführen und die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Grafik:
Auch heute noch schön, aber mit etwas wenigen Details der Figuren und Umgebung. Der zweite Teil benutzt dieselbe Grafikengine, aber diese ist wesentlich besser



That remebers me on a movie...

Gameplay:

Ich habe mir das Spiel eigentlich zu meiner neuen Grafikkarte (verdmmt, der Scheiß funktioniert nicht) dazugekauft, da die Verpackung lustig aussah. Als installiert und losgezockt. Am Anfang gibt es eine ausführliche Einfürung in das Spiel, die sehr lustig ist. Und dann geht es auch schon los. Man muss einen Kran beschaffen, damit der Wiederaufbau des Turmes beginnen kann. Dabei stehen mir sog. Schergen zurseite (dazu später mehr). Als erstes ist mir sofort der sehr schwarze Humor ins Auge gestochen. Z.B. in der Einführung kann man einen Schergen, als Hofnarr verkleidet, verprügeln und dieser gibt dabei noch lustige Kommentare von sich, wie "Fang mich doch" oder "Tretet ruhig zu, Meister". Lustig. Aber zurück zur Mission. Am Anfang muss man erst mal ein paar Schafe töten, um leuchtende Kugeln aufzusammeln. Daraus entstehen neue Schergen, die durch ein Portal zu uns geschickt werden. Mit 10 Schergen können wir dann ein Baumstamm aus dem Weg räumen, der uns den Weg versperrt. Dann kommen die ersten Gegner, Gnome. Diese kleinen, dicken Viehcher gibt es in dem Spiel zuhauf und sind Standart-Gegner. Man kann diese aber einfach besiegen, da sie nicht gerade schnell sind. Auch das erledigen die Schergen für uns. Und ein paar getötete Gegner und schwarzem Humor später finden wir endlich den Kran. Die Schergen transportieren diesen durch ein Portal nach Hause und der Aufbau des Turmes kann beginnen.



In lustigen Zwischensequenzen wird die Geschichte weitererzählt...

Waffen:
Also Waffen hat man selbst nur eine, eine Axt. Später gibt es dann noch ein Schert und einen Morgenstern.
Die eigentlichen "Waffen" sind aber die Schergen.

Schergen:
Es gibt vier Sorten von Schergen:

Braune-Kämpfer:
-am Stärksten
-für jeden Kampfeinsatz
-am robustesten
-können am Schlachtfeld fast alles als Waffe benutzen (z.B. Kürbis, Heugabeln, Schwerter,...)

Grüne-Assassinen:
-können Gifte unschädlich machen
-mehr Schaden anrichten
-weniger robust
-nützlich gegen große, starke Gegner

Rote-Bogenschützen:
-werfen aus der Ferne Feuerpfeile
-können Flammen ersteicken
-immun gegen Feuer
-nicht im Nahkampf einsetzen

Blaue-Heiler:
-keine Kämpfer
-3 einzigartige Fähigkeiten
 >magischer Schaden -> verletzen ätherische Gegner
 >können Schwimmen; Für alle anderen Schergentypen Wasser tödlich
 >können gefallene  Schergen zu Leben erwecken

Kritik:
CBSpiele.de schreibt:
Heldengeschichten mit Sympathieträgern im Mittelpunkt gibt es genug. Da ist es mal ganz reizvoll, die Rolle eines Bösewichts zu übernehmen, der Angst und Zerstörung verbreitet. Schwarzer Humor kommt dabei nicht zu kurz und auch spielerisch wird einiges an Abwechslung geboten. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die Schergenhorde im Zaum zu halten und in den Schlachten den Durchblick zu bewahren. Doch was soll’s – ein bisschen Chaos passt einem echten Bösewicht bekanntlich ganz „gut“ ins Konzept.

4Players.de schreibt:
Ich bin wirklich überrascht! Nach dem Spielen der ersten Missionen war ich zwar angetan von Art & Design, Humor & Taktik, aber noch nicht wirklich begeistert. Jetzt, nachdem ich erstmals alle vier Schergenarten kontrolliere und einen pompösen Turm der Boshaftigkeit besitze, macht das Overlord-Dasein einen Heidenspaß. Ja, es gibt ein paar Steuerungstücken, man vermisst eine übersichtliche Weltkarte und die Schergengewinnung kann in Routine ausarten. Außerdem gibt es zu wenige Gegenstände der Unterdrückung - so einen öffentlichen Pranger für Hobbits oder einen Galgen für Elfen hätte ich schon gerne gebaut. Aber die Triumph Studios haben hier ein zauberhaft böses Eroberungsspiel auf die Beine gestellt, das mich bis zum letzten Prozent Verruchtheit bestens unterhalten hat: kämpfen, rätseln, aufrüsten! Insbesondere die Reaktionen der Bewohner und der eigenen Diener sorgen schnell für das gute Gefühl, in einer lebendigen Spielwelt zu herrschen. Ob euch das gefallen kann? Nehmt die zauberhafte Idylle eines Fable, die Gruppentaktik eines Goblin Commander, nicht ganz so komplexe Landschaftsrätsel wie in Pikmin und dazu einen kräftigen Schuss Terry Pratchett. Heraus kommt sehr gute, sehr ansehnliche und sehr witzige Unterhaltung für Couchlords!

Fazit:
Ein sehr gelungenes, schwarzhumoriges Spiel, bei dem es einfach Spass macht, böse zu sein. Bei diesem Spiel muss man einfach lachen. Also zockt die Demo oder kauft es euch gleich. Es ist es wirklich wert.


Hier der Trailer:



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