Timeshift
Timeshift
Verfasser: Freddy Krueger

Entwickler: Saber Interactive
Erscheinung: November 2007
Plattformen: PC, XBOX 360, PS3
Größe: - - - 
Preis: c.a. 20 €
     

Vorwort:
Nach langer Zeit melden wir uns mal mit einem Test zu Timeshift zurück. Ob das inzwischen gut 2 Jahre alte Game noch aus heutigerer Sicht was taugt, erfahrt ihr hier.

Inhalt:

In der nahen Zukunft haben es Wissenschaftler geschafft eine funktionierende Zeitmaschine zu bauen. Die Arbeiten münden letztendlich in zwei speziellen Anzügen, mit denen das Reisen durch und das Manipulieren der Zeit möglich ist: die Alpha Suit, einen weniger fortgeschrittenen Prototyp, und die Beta Suit, ein Kampfanzug der den Träger zusätzlich vor gefährlichen Zeit-Paradoxa schützt und eine integrierte Künstliche Intelligenz besitzt. Der Kopf des Projekts, Dr. Aiden Krone, entwendet den Alpha-Anzug und reist in die Vergangenheit um dort die Zeit so zu manipulieren, dass er als Diktator an die Macht kommt. Der Spieler schlüpft in die Haut eines anderen Wissenschaftlers, dessen Name keine Erwähnung findet, und dieser wiederum in die Beta Suit, um Dr. Krone in eine nun veränderte Zeitlinie des Jahres 1939 hinterher zu reisen. Dort nimmt er Kontakt zum Widerstand auf um dem durchgeknallten Diktator das Handwerk zu legen und die Zeit wieder in korrekte Bahnen zu lenken.

Grafik:
Richtig schön, aber manche Texturen sind bei genauem Hinsehen etwas matschig. Die Waffen sind etwas eintönig, bzw. etwas detailarm geraten. Umgebung und Spielfiguren sind dagegen gut. Bluttexturen/Effekte sehen gut aus, am besten zu vergleichen mit denen aus HL2.

Gameplay:
Schon wieder ein Shooter auf dieser ganzen weiten Welt. Nun gut. Also Grafisch schon mal mit dem 2006 erschienen CoD3 zu vergleichen, allerdings auf höherem Niveau. So wurden etwa keine Sprites verwendet (bei CoD muss man mal auf das Feuer bei den Lampen achten), sondern es flackert richtig schön. Leider ist nicht alles was glänzt Gold, so auch hier. In der Deutschen Version wurden alle Bluteffekte entfernt. Zudem wurden einige Zwischensequenzen entfernt bzw. verändert, sodass sie keinen Sinn mehr ergeben. Splattereffekte sucht man auch vergebens. Doch zum Glück halte ich die Uncut-Version in den Händen, die dies alles beinhaltet. Gut soweit. Aber wo ist das besondere? Das bekommt man serviert in Form eines Zeitmanipulationsanzugsdingens. So könnt ihr zwischen 3 Zeitstufen (verlangsamen, Pause, zurückspulen) wählen. Am besten ist allerdings das erste, da die anderen beiden zu viel "Energie" benötigen. Pause würde ich nur einsetzen, bei Überbrückungen von Feuer, Strom etc. So wird die Wirkung der Elemente aufgehoben. Die Effekte sind wirklich schön in Szene gesetzt. So kann man die Kugeln beobachten, wie sie einem um die Ohren fliegen, oder das langsame sterben der Gegner. Dann gibt es noch einen Makierungspunkt, der aber für sich selbst spricht. Die Splattereffekte sind recht blutig in Szene gesetzt, wie z.B. zerplatzen der Gegner. Dies schaft man nur mit einem schweren Geschütz wie MG, etc. Aber die Gegner sind Flink, und Einsteiger in das Genre sollten sich erstmal mit CoD oder Serious Sam ranwagen. 

Sound:
Alles Standard. Musik in Menü und Spiel (bei bedrohlichen Situationen). Waffensound kennt man schon alles, Sound ist aber nie das wichtigste.

Waffen:
Über alte Bekannte wie Shotgun bis hin zum SMG ist fast nix unbekanntes dabei. Es gibt eine Armbrust mit Feuerpfeilen, die explodieren und noch einiges anderes futuristisches Zeugs.

Kritik:
4Players.de schreibt:
Die Entwickler von Saber Interactive haben schon 2003 mit dem Serious Sam-Klon Will Rock bewiesen, dass sie ein gutes Aufnahmevermögen für die guten Seiten anderer Produkte haben. Und auch TimeShift wirkt so, als hätten die Designer die besten Elemente konkurrierender Shooter in einen Topf geschmissen: Die Zeitlupen-Funktion und das realistische Leveldesign von FEAR, die Skript-Flut samt der autonom agierenden Teamkameraden und dem Heilungssystem aus Call of Duty 3, den schweigsamen Helden, der spontan von allen als Heilsbringer anerkannt wird aus Half-Life 2 und die Fahrsequenzen aus NOLF 2. Dazu noch ein paar clevere Eigenideen und fertig ist der beste Shooter aller Zeiten! Oder doch nicht? Denn so exzellent der Einstieg ist, so schnell landet TimeShift schon in der zweiten Spielstunde, in der man sich an den Möglichkeiten des Zeitstopps und der -umkehr sattergötzt hat, wieder auf dem Boden. Was dann noch bleibt ist ein guter Shooter, der kompetente Action-Unterhaltung liefert. Aber leider nicht mehr.

Fazit:
Man kann sagen, das Game ist eine gute Mischung aus HL2 und PoP. Die Zeit zu manipulieren zu können ist eine nette Abwechslung zwischen all den Shootern. Aber man muss damit umgehen, deshalb sollten Anfänger lieber ihre Finger davon lassen. Ansonsten unbedingt anspielen

Hier könnt ihr die Unterschiede zwischen Cut/Uncut sehen:

 


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